Gegründet 1865 – Erstes und ältestes Werbeorgan der Stadt St. Ingbert.
Herausgeber: Druckerei F.X. Demetz und St. Ingberter Anzeiger Zeitungsverlag GmbH
Datum: Samstag, 28. Januar 2012
Ort: Villa Lessing
Belgien ist ein unmögliches Land. Dennoch zeigt es Tag für Tag aufs Neue, welche Möglichkeiten in ihm stecken. Kein Wunder, dass Belgien in Literatur und Kunst, aber auch in der Politik „Vaterland des Surrealismus“ genannt wird.
Was kann man über ein Land sagen, das zwar genügend Gründe für ein Dutzend Bürgerkriege hätte, wo aber nie auch nur ein einziger ausgebrochen ist?
Was kann man über ein Land sagen, das jedes Mal auf friedliche und demokratische Art und Weise Lösungen für Probleme findet, die anderenorts den Verlust von hunderten oder gar tausenden Menschenleben zur Folge hätten?
Was kann man über ein Land sagen, wo die Spießbürger Anarchisten sind? Was kann man über ein Land sagen, wo das unklare Wort kultiviert wird, da ein Übermaß an Klarheit Zerstörung nach sich ziehen kann?
Zwei kleine Quizfragen:
Was bedeutet « neen misschien » / « non peutêtre » / « nein vielleicht » ?
Was bedeutet « ja zeker » / « sans doute » / « ja sicher » ?
Die Antwort darauf gibt Geert van Istendael in seinem Vortrag.
Der Schriftsteller, Übersetzer und Journalist Geert van Istendael ist profunder Kenner der belgischen Politik, Kultur und Gesellschaft. Er war lange als Journalist und Nachrichtensprecher beim belgischen Fernsehen tätig und verfasste zahlreiche Romane, Gedichtbände und Essays.
Als Übersetzer von Goethe, Heine, Brecht, Hölderlin u.a. kennt sich der Experte für belgische Innenpolitik auch in der deutschen Kultur und Gesellschaft hervorragend aus.
In seinen Büchern analysiert er scharfsinnig und gut recherchiert seine belgische Heimat (z.B. in Das belgische Labyrinth), unternimmt aber auch geistreiche Erkundungen jenseits von Klischees in die deutsche Seele (Mijn Duitsland: Einsichten in die deutsche Seele von Aachen bis Zwiebelmarkt). Wer wäre also besser geeignet, uns das „unmögliche Land“ Belgien näherzubringen?
Hinweise zur Teilnahme
Die Veranstaltung steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Teilnahme offen und beginnt um 17.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Im Anschluss an die Veranstaltung sind Sie herzlich zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.
Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte diesen Vordruck
oder eine Email an: info@villa-lessing.de oder telefonisch unter 0681. 96708-0
Hinweise zur Veranstaltung
Studienleitung: Hermann Simon
Geschäftsführer Villa Lessing, Liberale Stiftung Saar e.V.
Organisation: Stephanie Werle
Villa Lessing, Liberale Stiftung Saar e.V. Tel.: 0681/9670829
stephanie.werle@villa-lessing.de
Veranstaltungsort: Villa Lessing
Lessingstraße 10, 66121 Saarbrücken
Tel.: 0681/967080
Fax: 0681/9670825
info@villa-lessing.de
www.villa-lessing.de
Villa Lessing, so finden Sie uns
Mit dem Auto: A 620, Ausfahrt Bismarckbrücke, Bismarckstraße, 6. Querstraße rechts, Lessingstraße, Parkmöglichkeit Bismarckstraße.
Mit der Bahn: Vom Hauptbahnhof Straßenbahn „Saarbahn“ in Richtung Brebach, Kleinblittersdorf und Saargemünd bis Haltestelle „Hellwigstraße“, gegen Fahrtrichtung Bahn gehen, 1. Querstraße links, Lessingstraße.
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