Gegründet 1865 – Erstes und ältestes Werbeorgan der Stadt St. Ingbert.
Herausgeber: Druckerei F.X. Demetz und St. Ingberter Anzeiger Zeitungsverlag GmbH
Datum: Samstag, 28. Januar 2012 bis Montag, 30. Januar 2012
“Puppe, Icke und der Dicke” (Samstag, 28. Januar, 21 Uhr; Sonntag, 29. Januar, 20 Uhr)
“The Others” OmU (Samstag, 28. Januar, 23 Uhr)
“Bulb Fiction” (Sonntag, 29. Januar, 18 Uhr; Montag, 29. Januar, 18 Uhr)
“Fuxia – Die Minihexe” (Sonntag, 29. Januar, 16 Uhr)
“Shutter Island” (Montag, 30. Januar, 20 Uhr)
Max-Ophüls-Publikumspreis
Wer ihn verpasst hat: “Puppe, Icke und der Dicke”, der Publikumspreis des Max-Ophüls-Wettbewerbes, MOP 2012, läuft an diesem Wochenende, Samstag, den 28. Januar, um 21 Uhr, sowie am Sonntag, den 29. Januar, um 20 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49! Auf seiner letzten Tour als Kurierfahrer trifft Bomber (Tobi B.) auf zwei Menschen, die sein Leben verändern: Der dicke Bruno (Matthias Scheuring) und Europe (Stephanie Capetanides) wollen von Paris nach Berlin. Europe ist nach einem romantischen One-Night-Stand schwanger und will Matthias (Matthias Hinz), den Vater ihres Kindes in Berlin finden – anhand eines Fotos. Europe ist blind. Doch das sollte kein Problem sein, oder?
“Ein Roadmovie zwischen Paris und Berlin mit skurrilen, einzigartigen Figuren, die uns trotz aller Widerstände zeigen, wie Lebensfreude funktioniert.” (Verleih)
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Max-Ophüls-Wettbewerb 2012: Bulb Fiction
Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Sonntag, den 29. Januar, um 18 Uhr, sowie am Montag, den 29. Januar, um 18 Uhr den Film “Bulb Fiction” (Regie: Christoph Mayr, Österreich, Deutschland 2011) ebenfalls aus dem diesjährigen Max-Ophüls-Wettbewerb – von den Produzenten von “Plastic Planet”!
Sie mögen Energiesparlampen nicht? Sie haben Recht! Brüssel verbietet die Glühlampe und zwingt damit alle EU-Bürger zum Kauf von quecksilberhaltigen Kompaktleuchtstofflampen. Diese von Industrie, Politik und NGOs als „win win win“ bezeichnete Maßnahme ist für die Verbraucher vor allem eines: teuer, ungesund und fragwürdig. Ein Film über die Macht und Machenschaften der Industrie und den Widerstand gegen die so genannte „Richtlinie zur Regulierung von Lichtprodukten in privaten Haushalten.“
Dabei scheint die EU-Richtlinie einem riesigen Feldversuch gleichzukommen – unabhängige Studien, die die gesundheitlichen Belange der Richtlinie untersuchen, wurden bei der Entscheidung nicht berücksichtigt. Die Verordnung war längst beschlossene Sache, bevor eine breite Diskussion über mögliche Gefahren überhaupt in Gang gekommen war. Der Ausgang des Experiments bleibt ungewiss. Und war das alleinige Ziel der Verordnung wirklich die Rettung des Weltklimas? Könnte es nicht sein, dass hier von Seiten der Lichtindustrie Profitmaximierung unter dem Deckmantel des Umweltschutzes angestrebt wird? Welche Rolle spielte die Macht der Industrie bei dieser politisch weitreichenden Entscheidung? Und ist die als Ersatz propagierte, euphemistisch „Energiesparlampe“ genannte Kompaktleuchtstofflampe tatsächlich so umweltfreundlich, kostengünstig und qualitätvoll, wie Industrie, Politik und Umweltschutzorganisationen unisono behaupten? Wurden alternative Leuchtmittel von Seiten der großen Hersteller gezielt unterdrückt? Gibt es gar eine Verschwörung? Dass es ein illegales Glühlampen-Kartell (das erste weltweit tätige Kartell überhaupt) gegeben hat, ist anhand von Dokumenten aus dem Berliner Landesarchiv belegbar…
Es geht auch um die prinzipielle Frage, ob die Qualität des visuellen Umfelds anderen Belangen ohne weiteres unterzuordnen ist: Die Güte des uns umgebenden Lichts stellt einen nicht zu unterschätzenden Wert dar, ein Wert, den man nicht am Altar eines reinen Umweltgewissens unüberlegt opfern sollte.
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Spätvorstellung: “The Others” (OmU)
Im Rahmen des Filmkollegs “filmreif” läuft am Samstag, den 28. Januar, um 23 Uhr diesmal in der OmU-Fassung “The Others” (Spanien / USA 2001) von Alejandro Amenábarmit Nicole Kidman, Fionnula Flanagan, Christopher Eccleston, Alakina Mann, James Bentley, Eric Sykes, Elaine Cassidy, Renée Asherson, Alexander Vince (FSK: ab 12 – Länge: 101 min.)
Die Kanalinsel Jersey im Jahr 1945. Die letzte Schlacht des Zweiten Weltkriegs ist geschlagen, doch der Ehemann von Grace (NICOLE KIDMAN) ist nicht von der Front zurückgekehrt. Isoliert und einsam lebt die strenggläubige Frau in einem unheimlichen viktorianischen Anwesen, wo sie ihre beiden Kinder nach strikten religiösen Prinzipien erzieht.
Im Bann des Unheimlichen: In der Tradition von Gänsehautklassikern wie SHINING oder THE SIXTH SENSE erweckt der spanische Regie-Shootingstar Alejandro Amenábar das Genre des psychologischen Gruselschockers perfekt und meisterlich zu neuem Leben. Ohne billige Schocks zu bemühen, etabliert Amenábar eine morbid-düstere Atmosphäre und steigert die Spannung der Geschichte einer Mutter und ihrer zwei Kinder, die in einem entlegenen Anwesen zunehmend unerklärlichere Dinge erleben, bis zu ihrer überraschenden Aufklärung ins Unermessliche. Im Mittelpunkt dieses Gothic Nightmare steht Superstar Nicole Kidman (MOULIN ROUGE), die mit der Rolle der Grace die bislang beste Leistung ihrer Karriere bietet.
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“Fuxia – Die Minihexe” im Familienkino.
Im Familienkino der Kinowerkstatt ist am Sonntag, den 29. Januar, um 16 Uhr noch einmal “Fuxia – die Minihexe” zu sehen. Der Film von Johan Nijenhuis, nach dem Kinderbuch von Paul van Loon ist für Kinder ab 5 Jahren (FSK: o.A.,besonders wertvoll, 84 Minuten).
Die aus einem Ei geschlüpfte kecke Minihexe Fuxia liebt es, auf einem Besen durch die Gegend zu fliegen und den Hexenwald mit ihren noch etwas unbeholfenen Zauberkünsten unsicher zu machen. Eines Tages lernt sie den schüchternen Jungen Tommie kennen. Trotz der Warnung ihres Ziehvaters Kwark freundet sich Fuxia mit dem Menschenkind an. Eines Tages erfahren die beiden, dass der Hexenwald abgerissen und eine Autobahn gebaut werden soll. Fieberhaft versuchen Fuxia und Tommie einen Ausweg zu finden.
„Zeitgemäße Themen wie Umweltschutz werden kindgerecht aufbereitet, unterhaltsam und verständlich präsentiert. Ein temporeiches Hexenabenteuer, das seine Schnelligkeit durch die dynamischen Figuren, seine schönen Bilder und den guten Witz halten kann, ohne laut zu werden. Bestes Kino schon für die Kleinsten, amüsant auch für die Großen.“
(Aus der FBW-Begründung)
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Martin Scorseses “Shutter Island”
Am Montag, den 30. Januar, um 20 Uhr läuft in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, Martin Scorseses “Shutter Island” (USA 2009) mit Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley, Michelle Williams, Emily Mortimer, Max von Sydow, Jackie Earle Haley, Patricia Clarkson, Jackie Earle Haley (FSK: ab 16 – Länge: 138 min.)
SHUTTER ISLAND ist nach “Mystic River” und “Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel” die dritte Verfilmung eines Thrillers von Bestseller-Autor Dennis Lehane. Raffiniert zieht Erfolgsregisseur und Oscar-Preisträger Martin Scorsese die Zuschauer in einen Strudel erschreckender Ereignisse und unerwarteter Wendungen:
U.S.-Marshal Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) wird mit seinem neuen Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) nach Shutter Island beordert. Dort sollen sie klären, wie es einer brillanten mehrfachen Mörderin gelingen konnte, aus einem abgeschlossenen Zimmer des eigentlich absolut fluchtsicheren Ashecliffe Hospital zu entkommen und spurlos zu verschwinden. Auf der abgelegenen, vom Wind gepeitschten Insel, umgeben von untersuchenden Psychiatern und gefährlichen psychopathischen Patienten, erwartet die Marshals eine unheimliche, explosive Atmosphäre. Eine Atmosphäre, die andeutet, dass hier nichts so ist wie es scheint.
Während ein Hurrikan aufzieht, kommen die Ermittlungen schnell voran. Doch als der Sturm immer intensiver wird, immer neue Verdächtigungen und Rätsel aufkommen, steigen mit jeder weiteren Enthüllung auch Spannung und Schrecken an. Hinweise und Gerüchte tauchen auf von dunklen Verschwörungen, von hässlichen medizinischen Experimenten, repressiver Bewusstseinskontrolle, geheimen Klinikstationen, vielleicht sogar von Spuren übernatürlicher Vorgänge. Doch Beweise dafür gibt es nicht.
In den düsteren Schattenzonen einer Klinik, die wie ein Spuk nicht nur von den schrecklichen Taten ihrer gerissenen Patienten, sondern auch den undurchschaubaren Absichten ihrer nicht minder raffinierten Ärzte heimgesucht wird, spürt Teddy, dass er gezwungen sein wird, sich seinen tiefsten und schrecklichsten Ängsten zu stellen, je weiter er mit seinen Ermittlungen vordringt. Und es wird ihm bewusst, dass er die Insel vielleicht nicht mehr lebend verlassen wird.
Publiziert am: 27. Januar 2012 « Sozialministerin übergibt Zuwendungsbescheide an Landesverbände von Paritätischem Wohlfahrtsverband, DRK und AWO
Sprechtage des Versichertenältesten »
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